Keine Gewalt gegen Polizisten

Keine Gewalt gegen Polizisten

Das ist keine offizielle Webseite der Polizei!

Ich heiße Mildred Gernhardt und ich bin nicht Polizistin. Es geht mir nicht darum, Polizisten besser zu machen als sie sind. Aber eben auch nicht schlechter.

Polizisten sind Menschen! Auch Polizisten trifft es, wenn sie beleidigt werden. Auch Polizisten haben Schmerzen, wenn sie zusammengeschlagen werden. Auch Polizisten haben Todesängste, wenn sie mit brennbaren Flüssigkeiten übergossen werden, wie am 1. Mai 2009 in Berlin geschehen.

Dieses Blog möchte aufzeigen, wieviel öfter Polizisten Gewalt ausgesetzt sind als sie sie ausüben - wie ihnen immer wieder vorgeworfen wird.

Jeder ist als Kommentator willkommen, auch wenn jemand Kritik an der Polizei üben möchte. Niemand ist perfekt, der menschlich ist - also wird es das eine oder andere zu kritisieren geben. Das Ganze sollte aber bitte ohne Beleidigungen auskommen, insbesondere ohne die Erwähnung männlicher Rinder! ;o) Ich behalte mir vor, Beiträge, die Menschen verachtende Beleidigungen enthalten, zu löschen.

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Aufgrund der schieren Menge habe ich eine Art "Auslagerungsdatei" für Gewaltakte gegen Polizeibeamte gebildet. Dieses zweite Blog heißt "Galerie der Gewalt". Beide Blogs sind Teil des Gesamtprojekts "Keine Gewalt gegen Polizisten".

Cop-Art

Mildred GernhardtPosted by Mildred Gernhardt 15 Mar, 2011 23:20:11

Kunst und Polizei kommen eher selten zusammen. Im Rahmen des Projekts "Cop-Art - Polizei mit anderen Augen" tun sie es.

Künstlerinnen und Künstler haben sich auf unterschiedliche Arten auf Basis der gleichen Grundfigur mit dem Thema Polizei auseinander gesetzt. Auch Polizeiseelsorge spielt mit in ihre Arbeiten hinein und die Stiftung Polizeiseelsorge war es auch, die dieses Projekts Leben gerufen hat. Die Künstler haben ihre "Polizisten" der Stiftung gespendet.

Es soll u.a. die Ambivalenz deutlich machen zwischen dem uniformierten Staatsvertreter und dem Menschen, der in der Uniform steckt. Spätestens an diesem Punkt sollte jedem klar werden, was mich an "Cop-Art" reizt.

So traf es sich günstig, dass heute im Polizeipräsidium Köln mit einer Vernissage die "Cop-Art" an ihren siebten Ausstellungsort ging. Ebenfalls günstig, dass ich mich durchaus in erreichbarer Nähe aufhielt und natürlich hinging. Ab hier höre ich auf zu sabbeln und lass die Bilder sprechen.



Bisher habe ich mich ja absichtlich mit meiner Interpretation bzw. der des jeweiligen Künstlers zurückgehalten, auch wenn es mir schwer fällt, weil ich in manchen Werken wirklich viele Dinge, die ich im Rahmen von "Keine Gewalt gegen Polizisten" erfahren, wiedererkennen konnte.

Aber hier muss ich einfach etwas dazu schreiben: diese Figur ist in der Mitte durchgeschnitten, damit man einen Blick in das wunderschöne Innere eines Polizisten werfen kann.


Und warum mir der hier besondes gefällt, das muss ich wohl nicht dazu sagen. Diese Figur ist sozusagen die Bild gewordene Botschaft von "Keine Gewalt gegen Polizisten".


Ich kann die Ausstellung jedem nur empfehlen… Sie wird bis zum 14. April im Polizeipräsidium Köln bleiben. Die Adresse findet Ihr hier.

Ich werde auf jeden Fall noch einmal hingehen, und das nicht nur, weil ich mit den Ergebnissen meiner ersten Fotomission noch nicht so recht zufrieden bin, sondern weil es wirklich beeindruckende Kunstwerke sind.